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Am 13. und 14. September war es wieder soweit. Frau Weckendorf besuchte mit einem Anhänger voller Tiere jede Klasse der Matthias Claudius Schule. Zu Beginn des Schultages wurden die großen und kleinen ausgestopften Tiere vorsichtig von den Schülern in die Aula getragen und konnten dort in aller Ruhe betrachtet und viele sogar gestreichelt werden.

Für die 4. Klassen war dies der letzte Besuch der Waldschule in ihrer Grundschulzeit, und da war die Freude groß, als Frau Weckendorf verkündete: „Heute ist für euch Wunschtag. Ihr dürft euch die Tiere aussuchen, mit denen wir uns beschäftigen werden.“ Tja, bei so einer großen Auswahl, fällt die Entscheidung natürlich schwer. Aber die Kinder der Klasse 4a wollten gerne mehr über den Hermelin, das Wildschwein und den Fuchs erfahren. So berichtete Frau Weckendorf der Klasse, dass der kleine Hermelin im Winter sein hellbraunes gegen ein weißes Fell eintauscht, um im Schnee besser vor seinen Feinden geschützt zu sein, dass sein dunkelbraunes Schwanzende ihn aber trotzdem oft verrät. Der ausgestopfte Frischling mit dem gestreiften Fell gab Anlass über die Aufgaben von Jägern und die Arbeit von Bauern im Maisfeld zu sprechen. Viele Kinder hatten auch in den Wäldern rund um Handorf schon Spuren von Wildschweinen entdeckt und wussten viel über diese Tiere zu berichten. Zum Schluss durfte Elin noch das Fuchsjunge nach vorne tragen. Die Füchse werden bei uns ausgesprochen dick, weil sie in unseren Abfällen viele Lebensmittelreste aufspüren. Leider fressen die Füchse und auch andere Tiere dadurch auch oft Verpackungsmaterial mit, was sie nicht verdauen und sie auf Dauer krank machen kann. Frau Weckendorf beendete diesen Besuch mit dem dringenden Aufruf, Abfälle sorgfältig zu entsorgen, achtsam bei der Mülltrennung zu sein und auf den Gebrauch von Plastiktüten zu verzichten.